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21. Bauschadenstag: Besser vorsorgen

Das Risiko für Überflutungen wächst auch in Deutschland. Damit wird die Bedeutung der Vorbeugung und Sanierung von Hochwasserschäden weiter zunehmen. Am 21. Februar 2019 informiert der 21. Bauschadenstag in Nürnberg umfassend zum Thema.

Bauschadenstag Hochwasserschäden
Auf dem 21. Bauschadenstag am 21. Februar 2019 in Nürnberg zeigen wir, wie man bei Hochwasserschäden vorbeugend sanieren kann. (Abb.: Walter, 2002)

Dieses Mal ist der Kelch an uns in Deutschlang vorübergegangen. Getroffen hat es zuletzt Regionen in Italien, Frankreich und auf Mallorca, die nach extremen Regenfällen innerhalb kürzester Zeit mit Überflutungen zu kämpfen hatten. Meteorologen rechnen damit, dass solche Extremwetterereignisse auch bei uns zunehmen werden und regional kaum vorherzusagen sind. Nach dem trockenen Sommer diesen Jahres sind die Böden bis in die Tiefe ausgetrocknet und können größere Wassermassen in kurzer Zeit kaum aufnehmen. Die Gefahr ist real.

Und auch wenn die großen Flüsse zurzeit Niedrigwasser haben, so dass Tankschiffe nicht fahren können und an manchen Tankstellen das Benzin ausgegangen ist, sind die Bemühungen, Fließgewässer zu denaturieren und Überflutungsflächen zu schaffen, noch nicht weit genug gediehen. Sind die Flüsse erst wieder einmal gefüllt, können sie bei langandauernden Niederschlägen und Schneeschmelze über die Ufer treten.

Für uns bei der B+B BAUEN IM BESTAND waren diese meteorologischen Entwicklungen, die mit dem Klimawandel zusammenhängen, Grund genug, uns zu fragen, wie Bestandsgebäude in gefährdeten Regionen und Gebieten so saniert werden können, dass sie besser gegen Hochwasserereignisse gerüstet sind – entweder direkt bei der Schadensbehebung nach einem Hochwasser oder auch vorbeugend. Daraus ist eine dreiteilige Artikelserie entstanden, erschienen in den Ausgaben 4/2017, 5/2017 und 1/2018. Und wir vertiefen das Thema jetzt weiter auf dem 21. Bauschadenstag „Hochwasserschäden – analysieren, sanieren und vorbeugen“ am 21. Februar 2019 in Nürnberg, auf dem wir wichtige Aspekte des Themas beleuchten:

  • Gefährdungsanalyse: Wie beurteilt man die Hochwassergefährdung standort- und gebäudebezogen?
  • Trocknung: nach Flutung des Gebäudes durch Hochwasser,
  • Schadstoffe: Wie beeinflussen Fäkalien, Schimmel, Heizöl und Gebäudeschadstoffe die Planung der Sanierungsmaßnahmen?
  • Vorsorgekonzepte: Bei der Sanierung an das nächste „Jahrhunderthochwasser“ denken,
  • Bauwerksabdichtung: für den Hochwasserfall geeignet,
  • Baustoffe und Baukonstruktionen: Welche sind bei Hochwasser robuster (oder leichter zu sanieren)? Verletzbarkeiten und Besonderheiten bei typischen Massiv-und Holzbauweisen. 

Bis zum 15. Dezember 2018 gilt noch der Frühbucherpreis. Deshalb jetzt schnell anmelden. Weitere Informationen finden Sie unter www.bauschadenstag.de .