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2. Münchner Schimmelpilzkonferenz: So lüften Sie richtig!

Dass bei luftdichter Bauweise ein Lüftungskonzept nach DIN EN 1946 Teil 6 zu erstellen ist, um Feuchtigkeits- und damit Schimmelschäden zu vermeiden, dürfte mittlerweile unstrittig sein. Prof. Dr.-Ing. Thomas Juch, am 24. September Referent auf der 2. Münchner Schimmelpilzkonferenz, geht sogar noch einen Schritt weiter: Ohne ventilatorgestützte Lüftungssysteme ist es unter normalen Bedingungen nicht möglich, einen ausreichenden Luftwechsel sicherzustellen.

Berliner-Schimmelpilzkonferenz 2019
Fand im März bei den Teilnehmern der Berliner Schimmelpilzkonferenz ein offenes Ohr und wird auch auf der 2. Münchner Schimmelpilzkonferenz über Systeme der Wohnungslüftung im Kontext hygienischer und energetischer Ansprüche referieren: Prof. Dr.-Ing. Thomas Juch (Abb.: B+B Bauen im Bestand/L. Wiese)

Standard sind heute Zu- und Abluftsysteme mit Wärmerückgewinnung. Nur so sei es laut Juch möglich, bessere energetische Standards zu erreichen. Varianten sind dezentrale (raumweise) oder zentrale (wohnungs- bzw. gebäudeweise) Systeme. Von reinen Zuluftsystemen rät Juch dagegen ab, sie seien nicht mehr Stand der Technik.

Die Vorteile von Zu- und Abluftsystemen mit Wärmerückgewinnung sind zum Beispiel: garantierter Luftwechsel, sichere Abfuhr von Feuchte und Verunreinigungen, funktionale und rechtliche Sicherheit, Schutz der Bausubstanz, geringerer Jahresheizwärmebedarf – Verringerung der Heizkosten, Filterung der Luft sowie Vermeidung von Aufwendungen für außerplanmäßige Sanierungen, etwa das Entfernen von Schimmelschäden.

Mehr erfahren und mit Prof. Dr.-Ing. Thomas Juch über seine Thesen diskutieren, können Sie am 24. September auf der 2. Münchner Schimmelpilzkonferenz. Das vollständige Programm und weitere Informationen finden Sie hier .