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10 Thesen für effiziente Gebäude

Im Rahmen der "9. EffizienzTagung Bauen+Modernisieren" haben Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus der Bauwirtschaft ein Thesenpapier zum von der Bundesregierung geplanten Gebäudeenergiegesetz erarbeitet (GEG). Es wurde an den Leiter des Bundesministeriums für Umwelt Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit übergeben.

Wilfried Walther und Peter Rathert
Wilfried Walter, 1. Vorsitzender des EUZ diskutierte das Thesenpapier mit Peter Rathert, Leiter des Referates "Gebäude- und Anlagentechnik, technische Angelegenheiten im Bereich Energie und Bauen" im BMUB. (Abb.: Heinz Dallmann)

2018 soll das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) umgesetzt werden. Es fasst die Vorgaben der ENEV und des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EE-WärmeG) zusammen und wird auch verschärfte Vorgaben für Energiestandards beinhalten. Nach EU-Vorgaben muss Deutschland bis 2019 zum Beispiel den Niedrigstenergiestandard für öffentliche Neubauten erfüllen.

Im Rahmen einer Disskussionsrunde haben rund 20 Teilnehmer der „9. EffizienzTagung Bauen+Modernisieren“ 10 Thesen formuliert, die vor allem die Sichtweise von Energieberatern und in der Energetischen Sanierung Tätigen wiederspiegelt.

Am 20. Februar hat Wilfried Walther, der 1. Vorsitzende des Energie- und Umweltzentrums am Deister das Thesenpapier an Peter Rathert, Leiter des Referates "Gebäude- und Anlagentechnik, technische Angelegenheiten im Bereich Energie und Bauen" im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) übergeben und anschließend intensiv diskutiert.

Im Thesenpapier spiegelt sich unter anderem der Wunsch nach einfacher Bewertbarkeit von Gebäuden wider. Außerdem zeigt es, dass die Beteiligten sich einig darüber waren, dass die Bewertung sich an der tatsächlich verbrauchten Energie orientieren muss und nicht an theoretischen Angaben.

Hier finden Sie das als offener Brief formulierte Papier als PDF zum Download . Akteure im Bauwesen sind ausdrücklich dazu aufgefordert, das Thesenpapier zu diskutieren und die Thesen für die Umsetzung weiterzuentwickeln.