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1. Münchner Schimmelpilzkonferenz: Abschotten?

Auf der 8. Berliner Schimmelpilzkonferenz sorgte das Thema „Abschottung von Schimmelpilzen“ für rege Diskussionen. Am 25. September wird die Schimmelpilzkonferenz in München wiederholt. Mit dabei: Silke Sous mit einer Untersuchung des AIBAU zur Abschottung von Schimmelpilzen.

Schimmelpilzkonferenz Silke Sous
Ist es möglich, Schimmelpilzschäden so gegen Innenräume abzuschotten, dass keine Pilzbestandteile mehr in die Luft gelangen? Einblicke in die aktuelle Forschung gibt Silke Sous auf der 1. Münchner Schimmelpilzkonferenz. (Abb.: B+B BAUEN IM BESTAND/L. Papierak)

Welche Materialien vermögen es, Schimmelsporen sicher gegen den bewohnten Innenraum abzugrenzen? Wie können solche Materialien so verwendet werden; dass auch Bauteilbewegungen nicht zur Freisetzung von Pilzbestandteilen führen?

Erste Ergebnisse einer Untersuchung zu solchen Fragen, die das Aachener Institut für Bauschadensforschung und angewandte Bauphysik (AIBAU) derzeit durchführt, stellte Silke Sous im März auf der 8. Berliner Schimmelpilzkonferenz vor – und regte die Teilnehmer damit zu einer ausführlichen Diskussion an: Sollten Schimmelpilze in der Praxis überhaupt abgeschottet werden? Verliert ein Haus an Wert, wenn es einen Bereich gibt, indem sich Rückstände eines Wasserschadens befinden?

Neben zahlreichen Teilnehmern wusste Pia Haun, die zuvor über Schimmelpilze auf Holz referiert hatte, entscheidende Hinweise aus Ihrer Tätig als Sachverständige zu geben.

Auch auf der 1. Münchner Schimmelpilzkonferenz verspricht das Thema neben interessanten Einblicken wieder angeregte Gespräche.

Diskutieren Sie am 25. September 2018 mit! Alle Themen der 1. Münchner Schimmelpilzkonferenz finden sich unter www.schimmelpilzkonferenz.de .