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| B+B SPEZIAL Geschosswohnungsbau |
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| Themen > Wirtschaft, Recht,
Steuern |
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Rechtstipp 09/2010:
Altbausanierung unmöglich: Vergütung des
Architekten
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| Foto: hhsow/pixelio |
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Nicht nur Auftraggeber sollten vor Abschluss eines
Vertrags über die Sanierung eines Altbaus diesen
auf die grundsätzliche Tauglichkeit für eine
anstehende Sanierung überprüfen, sondern auch
Architekten/Bauunternehmer,
wenn sie einen späteren Streit über die geschuldete
Vergütung vermeiden wollen.
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Rechtstipp 08/2010:
Anerkannte Regeln der Technik können von DIN-Regeln
abweichen
Nach einer Entscheidung des OLG Dresden vom 24.09.2009
(Az.: 9 U 1430/08) bedeutet nicht jede von der DIN abweichende
Ausführung zugleich auch die Verletzung der anerkannten
Regeln der Technik. Dementsprechend
kann auch eine von der DIN abweichende Ausführungsart
mangelfrei sein.
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Rechtstipp 07/2010:
Urteil zur Mietminderung bei Baulärm und Belästigungen
Mit Urteil vom 11.03.2008, Az.: 24 U 152/07 hat das
Oberlandesgericht Düsseldorf einen Mangel der Mietsache
aufgrund von Baulärm verneint. Der
Mieter war zur Mietminderung nicht berechtigt.
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Rechtstipp 06/2010:
Abnahme durch Schlussrechnungszahlung
Das Oberlandesgericht Stuttgart hat am 21.04.2009 (Az.:
10 U 9/09) entschieden, dass bereits die Bezahlung einer
Schlussrechnung als Abnahme der Werkleistung angesehen
werden kann, selbst
wenn in dem Bauvertrag eine förmliche Abnahme vorgesehen
war.
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Rechtstipp 05/2010:
Haftung des Herstellers von Baumaterialien für
Beratung
Das OLG Stuttgart hat am 27.10.2009 (Az.: 12 U 76/09)
entschieden, dass der Hersteller von Baumaterialien
aus einem Beratungsvertrag haften kann, wenn
sich das von ihm empfohlene Produkt als ungeeignet erweist.
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Rechtstipp 04/2010:
Grundlegende Entscheidung über die Haftung für
Altbausubstanz bei umfangreicher Modernisierung
Übernimmt der Bauunternehmer Arbeiten, die nach
Umfang und Bedeutung Neubauarbeiten vergleichbar sind,
haftet er für Mängel der gesamten Bausubstanz.
Mit Entscheidung vom 26.04.2007, Az.: VII ZR 210/05,
hat der BGH entschieden, dass
umfassende Modernisierungsarbeiten nebst einer Aufstockung
des Gebäudes mit zwei zusätzlichen Geschossen
in diesem Sinne mit Neubauarbeiten vergleichbar sind.
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Rechtstipp 03/2010:
Entsorgungskosten bei erhöhter Schadstoffbelastung
Der Komplettabriss mit Entsorgung eines Bauwerks umfasst
bei funktionaler Ausschreibung auch das Risiko, dass
eine erhöhte Schadstoffbelastung zu erhöhten
Entsorgungskosten führt.
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Rechtstipp 02/2010:
Zahlung einer Abschlagsrechnung ist kein Anerkenntnis
von Nachtragsforderungen
Am 01.07.2009 hat das Oberlandesgericht Frankfurt (Az.:
1 U 20/08) entschieden, dass streitige Nachtragsforderungen
weder durch die Bezahlung von Abschlagsrechnungen, noch
durch die Schlussrechnungsprüfung des Architekten
im Rechtssinne "anerkannt" werden. Aufgrund
des erheblichen Nachtragspotentials sind die dargestellten
Grundsätze auch für das Bauen im Bestand von
besonderer Bedeutung.
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Rechtstipp 01/2010:
Abnahme einer Solaranlage auch im Winter
Das
Landgericht Kiel hat entschieden, dass eine (mangelfreie)
Solaranlage auch im Winter vom Auftraggeber abgenommen
werden muss, selbst wenn er sie nicht in Betrieb nehmen
kann.
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Europa wird modernisiert
Die
Autoren blicken auf den europäischen Markt und
analysieren, inwieweit dort das Thema Bauen im Bestand
von Bedeutung ist, und wie wir in Deutschland davon
profitieren können.
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Langfristiges Potenzial prognostiziert
Die Geschäftsfelder energetische Sanierung, Modernisierung
und Renovierung
boomen schon seit Jahren. Immer
mehr Bauunternehmer erkennen die Chancen in diesem Bereich
und haben sich an die individuellen Bedürfnisse
ihrer Kunden angepasst.
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Seminar: Baukostenplanung
im Altbau Die
Zinsen für Immobilienkredite befinden sich auf einem
niedrigen Niveau. Darüber hinaus gibt es weitere
Gründe, Altbauten zu kaufen, zu modernisieren oder
umzubauen - bestünde da nicht eine gewisse Kosten-Unsicherheit.
Eine
sorgfältige Kostenplanung und systematische Kostenermittlung
kann jedoch einen Teil dieser Risiken kompensieren.
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Der Energieausweis und
seine Auswirkungen
Der Energieausweis eröffnet neue Chancen für
die Wohnungswirtschaft. Wer
eine Wohnung kauft oder mietet, will den Unterschied zwischen
einem "Energiesparhaus" und einer "Energieschleuder"
nicht erst bei der Heizkostenabrechnung spüren. |
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Steuerermäßigungen
bei Handwerkerleistungen
Schon seit einiger Zeit können Handwerkerleistungen
bei der Steuer geltend gemacht werden. Ein Steuerberater
erläutert, was Unternehmer
und Kunde dabei beachten müssen, und macht deutlich,
wie der Handwerker das neue Gesetz für seinen Betrieb
nutzen kann. |
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Unklare Verdingungsunterlagen
Lücken und Unklarheiten in den Verdingungsunterlagen
führen oft zu Angeboten, die nicht kostendeckend
kalkuliert sind. Welche Möglichkeiten hat ein Bieter,
durch Nachträge seine Kosten zu decken? Wie
soll sich der Unternehmer vor Angebotsabgabe verhalten?
Der Beitrag gibt einige Tipps hierzu. |
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Vorschriften und Förderungen
Der Politik stehen zur Durchsetzung ihrer Ziele ordnungspolitische
Instrumente, d.h. Gesetze und Verordnungen sowie Anreize
wie steuerliche Vergünstigungen und Förderprogramme
zur Verfügung.
Regelwerke
Normen, Richtlinien und Merkblätter für das
Bauwesen regeln unter anderem Anforderungen an die Planung,
Bemessung, Qualität und Ausführung. In Gesetzen
und Verordnungen wird die Einhaltung dieser Regelwerke
verbindlich festgesetzt.
Für das Gebäude gilt, sofern es nach den gültigen
Vorschriften errichtet worden ist, grundsätzlich
Bestandsschutz, das heißt, dass bei Anbauten
oder Aufstockungen nur für die von der Änderung
betroffenen Teile die aktuellen Vorschriften gelten.
Es gibt allerdings Ausnahmen, die den Bestandsschutz
einschränken. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn
es sich um wesentliche Änderungen am Bestand handelt
oder wenn Maßnahmen zur Erfüllung der
Standfestigkeit und öffentlichen Sicherheit
nötig werden.
Regelmäßige Überprüfung der Standsicherheit
ist Pflicht!
In Folge der tragischen Bauwerkseinstürze in Europa
verabschiedete die Konferenz der für Städtebau,
Bau- und Wohnungswesen zuständigen Minister und
Senatoren der Länder (ARGEBAU) im September 2006
"Hinweise
für die Überprüfung der Standsicherheit
von baulichen Anlagen durch den Eigentümer/Verfügungsberechtigten".
Diese konnten bereits als anerkannte Regeln der Technik
gelten, deren Nichtbeachtung eine Pflichtwidrigkeit
darstellt.
Seit Februar 2010 liegt die Richtlinie VDI 6200 "Standsicherheit
von Bauwerken - Regelmäßige Überprüfung"
vor. Die Richtlinie ergänzt und vertieft die Hinweise
der ARGEBAU durch die Einbeziehung weiterer statisch-konstruktiver
Merkmale sowie durch ergänzende technische Erläuterungen
und Hilfsmittel. Der Anwendungsbereich der Richtlinie
umfasst bauliche Anlagen aller Art mit Ausnahme von
Brücken und Tunneln.
Zur Standsicherheit bei der Änderung baulicher
Anlagen, z. B. bei Umbau, Aufstockung, Instandsetzung,
hat die Fachkommission Bautechnik der ARGEBAU zudem
bauaufsichtliche Anforderungen verabschiedet und als
"Hinweise
und Beispiele zum Vorgehen beim Nachweis der Standsicherheit
beim Bauen im Bestand" im April 2008 veröffentlicht.
Energieeinsparverordnung (EnEV)
Seit Herbst 2009 gilt die novellierte EnEV, die neben
einer Verschärfung der Anforderungen fordert: bis
Ende 2011 müssen begehbare Geschossdecken gedämmt
werden, wenn das Dach darüber ungedämmt ist,
Nachtstromspeicherheizungen müssen ab dem Jahr
2020 unter bestimmten Voraussetzungen schrittweise außer
Betrieb genommen werden, und die Einhaltung der Vorschriften
bei der Modernisierung von Gebäuden muss durch
Nachweise von Seiten der Unternehmen bestätigt
werden.
Förderprogramme
Der
Beitrag gibt einen Überblick der jüngsten
KfW-Förderangebote zum energieeffizienten Sanieren
und altersgerechtem Umbauen.
Durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) unterstützt
die Regierung die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren
Energien durch eine Einspeisevergütung.
In BauenimBestand24.de finden Sie
weitere Beiträge zum Thema Wirtschaft, Recht und
Steuern.
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Hill, Detlev; Theurer, Anja; 2009
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| Fachbuch - Empfehlungen
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im Hochbau - Praxis-Handbuch und Kommentar zur
DIN 276
Hrsg.: Blecken, Udo; Hasselmann, Willi; 2007
EnEV
kompakt - 100 Antworten auf die wichtigsten Fragen
zum Energieausweis
Maßong, Friedhelm; 2008

Bauregeln kompakt - Teil 1 und 2 (Gesamtausgabe)
Linhardt, Achim; 2006
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Vergütungsansprüche des Bauunternehmers
Ziel des Seminars ist, die Teilnehmer mit den rechtlichen Rahmenbedingungen für die Entstehung und Durchsetzung von Vergütungsforderungen vertraut zu machen.
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Architekten- und Ingenieurvertrag von A-Z wird
anhand eines Mustervertrages erläutert.
Ziel des Seminars ist die rechtssichere Gestaltung und Durchführung der Planung auf der Grundlage eines Mustervertrages.
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von baulichen Anlagen in Architektur- und Ingenieurbüros
von grundsätzlicher Bedeutung sind.
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