Energetische Sanierung


Kieler Olympiazentrum wird zum Energiequartier

Die Schleswig-Holsteiner Landeshauptstadt Kiel möchte den Klimaschutz vorantreiben: Das ehemalige Olympiazentrum Kiel-Schilksee soll zum Energiequartier werden. Ein Konzept für eine energetische Quartierssanierung nach KfW-Programm 432 ist das Ziel.

Seit März 2017 sind die ZEBAU GmbH, FRANK ECOzwei GmbH, BSP Architekten, Freie Ingenieure Langer Schwerdtfeger und das KAplus-Ingenieurbüro Vollert für das Quartier in Kiel-Schilksee beauftragt. In den kommenden zwölf Monaten überprüfen sie Möglichkeiten und Umsetzungsoptionen der energetischen Modernisierung und Wärmeversorgung.

Das Team aus Architekten, Ingenieuren und Energieberatern erarbeitet zunächst eine Bestandsaufnahme der Wärmeversorgung und des baulichen und energetischen Zustandes der Gebäudehülle und Gebäudetechnik. Im nächsten Schritt ermitteln sie Energieeinsparpotentiale und erstellen Modernisierungsvarianten. Das Konzept wird vor allem neue Lösungen für die energetische Versorgung und barrierefreies und altersgerechtes Wohnen bereithalten.

128.000 Euro kostet die Konzepterstellung. Die KfW-Bank trägt 65 Prozent und die Investitionsbank Schleswig-Holstein 30 Prozent. Das Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein fördert die Konzepterstellung aus dem Sonderkontingent „Energetische Stadtsanierung“. Die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IBSH) begleitet den Gesamtprozess in beratender Form im Auftrag des Landes Schleswig-Holstein.

Die ZEBAU GmbH erarbeitet für die Stadt Kiel bereits in Elmschenhagen-Süd und im Postillionweg Konzepte zur energetischen Quartierssanierung. Das Sanierungsmanagement Klimagaarden hat das erste energetische Quartierskonzept im Kieler Stadtteil Gaarden entwickelt.