Innendämmung - Energetische Sanierung


Kellerdecken kombiniert dämmen

Mit der Kombination der Brandschutzplatte „Conlit Steelprotect Boards“ mit der Dämmplatte „Planarock Top“ schafft Rockwool ein Dämmsystem, das hohe brandschutztechnische und wärmedämmende Anforderungen an Kellerdecken flexibel zu erfüllen vermag.

Brandschutz- plus Wärmedämmplatte Rockwool
Die Dämmplatte wird auf der Brandschutzplatte über Kopf verarbeitet. (Abb. Rockwool)

Mit der Brandschutzplatte können Stahlbetondecken bis zu einer Feuerwiderstandsklasse von F 120 ertüchtigt werden. Wegen der hohen Rohdichte dieser Platten genügen hierzu Dämmdicken von 25 bis 30 Millimeter. Die Dämm-Platten sind ebenfalls nichtbrennbar (Baustoffklasse A1), weisen darüber hinaus aber einen λ-Wert von 0,035 W/(m·K) auf.

In einer Dicke von 25 Millimetern verfügen die druckfesten „Conlit Steelprotect Boards“ über ein Flächengewicht von circa 4 kg/m². Das erleichtert ihre Verarbeitung über Kopf. Gleichzeitig beanspruchen sie bei Bestandsbauten nur geringe statische Reserven.

Befestigt werden die Brandschutzplatten mit M6-Schrauben und zugehörigen Stahldübeln oder mit 6-mm-Schlagdübeln mit Ø-32-mm-Scheiben. Pro Quadratmeter sind je sechs Befestigungen zu setzen. Die Plattenstöße werden zum Beispiel mit einem nichtbrennbaren Kleber verklebt.

In einem zweiten Schritt werden die Wärmeschutzplatten verlegt. Da schon die Brandschutz-Platten eine wärmedämmende Wirkung haben, sind vergleichsweise geringe Dämmdicken der „Planarock Top“ ausreichend. Befestigt werden die Dämmplatten mit mindestens zwei Metalldübeln pro Platte.

Beide Plattenarten können mit einfachem Werkzeug wie einem Dämmstoffmesser zugeschnitten werden. Notwendige Durchdringungen und Aussparungen können damit exakt ausgeführt werden.

Alle Informationen zur kombinierten Verarbeitung von „Conlit Steelprotect Board“ und „Planarock Top“ finden sich unter www.rockwool.de .