Energetische Sanierung


EnEV 2014 beschlossen

Die Bundesregierung hat am 16. Oktober 2013 die Novelle zur Energieeinsparverordnung (EnEV) mit den vom Bundesrat vorgesehenen Änderungen beschlossen.

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Die EnEV 2014 sieht keine Verschärfungen der Anforderungen für Bestandsgebäude vor. (Abb.: KfW-Bildarchiv/FotografThomas Klewar)

Nach Ansicht der Bundesregierung trägt sie zu dem Ziel bei, bis 2050 einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen, ohne Eigentümern, Wirtschaft und Mietern untragbare neue Lasten aufzubürden.

Kernelement der Novelle ist eine Anhebung der Effizienzanforderungen für Neubauten um einmalig 25 Prozent ab 1. Januar 2016. Bestandsgebäude sind von diesen Verschärfungen ausgenommen. Zudem wird die Bedeutung des Energieausweises als Informationsinstrument für die Verbraucherinnen und Verbraucher gestärkt. So werden auf Wunsch des Bundesrates zusätzlich Effizienzklassen für Gebäude in Energieausweisen und Immobilienanzeigen eingeführt, um die Transparenz auf dem Immobilienmarkt weiter zu verbessern. Zudem sollen auf Verlangen des Bundesrates ab dem Jahr 2015 so genannte Konstanttemperatur-Heizkessel, also Standard-Heizkessel, die ihre Temperatur nicht der gefragten Heizleistung anpassen, nach 30 Betriebsjahren stillgelegt werden. Ausgenommen hiervon sind selbst genutzte Ein- und Zweifamilienhäuser.

Eine nichtamtliche Fassung kann heruntergeladen werden unter:

www.bmwi.de

Weitere Informationen und Stellungnahmen unter

service.enev-online.de

www.dena.de

zdb.de