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Themen > Brandschutz

Brandschutz in der VOB 2009

Brandschutz in der VOB 2009

Die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) ist das Grundlagenwerk für die Bauvergabe in
Deutschland. Mit der komplett aktualisierten Ausgabe 2009 treten ab Mai 2010 auch eine ganze Reihe Änderungen zu Brandschutz-leistungen in Kraft.

Brandschutztechnische Bewertung von Bestandstüren

Brandschutztechnische Bewertung von Bestandstüren

Der folgende Beitrag zeigt das Zusammen-spiel von Ingenieurmethoden im Brand-schutz mit experimentellem Brandschutz für die Umsetzung von schutzzielorientierten Brandschutzkonzepten am Beispiel der brandschutztechnischen Bewertung von Bestandstüren in einem Hotel.

Alter Trockenbau im Test

Alter Trockenbau im Test

Bei Sanierungsarbeiten in einem 30 Jahre alten Bestandsobjekt wurden Mängel an Trockenbauwänden festgestellt. Die Ausführung in Gipskarton-Metallständer-bauweise entsprach nicht der notwendigen Qualität. Der Beitrag schildert den Brandversuch, in dem zunächst die Leistungsfähigkeit ermittelt wurde.

Kunst statt Kohle

Kunst statt Kohle

Wo auf der Zeche Zollverein in Essen einst Kohle gespeichert wurde, werden nun Kulturgüter des Ruhrgebietes aufbewahrt und präsentiert. Die Umnutzung der Zeche Zollverein als Weltkulturerbe der UNESCO erforderte eine enge Zusammenarbeit von Bauherren, Architekten und beteiligten Fachplanern. Welche Lösungen hinsichtlich des baulichen und anlagentechnischen Brandschutzes umgesetzt wurden, zeigt der vorliegende Beitrag.

Schulen auf dem Prüfstand
Schulen auf dem Prüfstand

Die wiederkehrende Prüfung von Gebäuden entsprechend den Anforderungen der Sonderbauverordnungen stellt die Bauordnungsämter seit der Novellierung der Schulbaurichtlinie
(SchulBauR) im Jahr 2000 vor eine besondere Herausforderung. Der Beitrag geht insbesondere auf die Prüfung und Beseitigung baulicher Mängel ein.

Streitfall: Bestandsschutz
Streitfall: Bestandsschutz
Bei der Umnutzung von Gebäuden ist stets zu klären, ob die vorhandene Bausubstanz Bestandsschutz genießt. Im Einzelfall kann das Vorliegen von Bestandsschutz schwierige Rechtsfragen aufwerfen. Anhand von zwei Praxisbeispielen erhalten Sie im folgenden Beitrag konkrete Hinweise zur Planung.
Sanierung der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar
Sanierung der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar

Groß war das Entsetzen, als im September 2004 die Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar zu großen Teilen ein Raub der Flammen wurde. Das Feuer verzehrte einzigartige historische Werke, und das Gebäude erlitt schwere Schäden. Nun steht die Sanierung vor dem Abschluss. Ironie des Schicksals: Als der Brand ausbrach, war ein neues Brandschutzkonzept bereits in Arbeit.
Kompensationsmaßnahmen für den Bestand
Kompensationsmaßnahmen für den Bestand
In der aktuellen Auflage des Brandschutzleitfadens für Gebäude des Bundes werden erstmalig Kompensationsmaßnahmen beschrieben.
Die kleine und die große Lösung
schallschutztechnische Sanierung von Holzbalkendecken
Für die schallschutztechnische Sanierung von Holzbalkendecken eignen sich neue Systemlösungen wie die schallentkoppelte Direktbekleidung oder das freitragende Deckensystem. Zudem können Planer und Bauherr durch die Wahl der Plattenqualität die Leistungsfähigkeit der gewählten Konstruktion optimieren: Luft- und Trittschalldämmung von 2 bis 3 bzw. 4 dB sind möglich.
Holzschutz durch Brandschutz: Wann helfen bauliche Maßnahmen?
schallschutztechnische Sanierung von Holzbalkendecken
Die Anforderungen an den Brandschutz von Bestandsgebäuden haben sich sowohl von Seiten der Bauaufsicht als auch von Seiten der Nutzer im Laufe der letzten Jahre erheblich verändert: Grundsätzlich bedeuten brandschutztechnische Ertüchtigungen von Bestandsbauteilen immer Einzelfallentscheidungen - welche Maßnahmen am und im Objekt sind ausreichend; wann, wo und wie muss sinnvoll nachgerüstet werden?

Archiv BauenimBestand24.de
Hier finden Sie weitere Artikel zum
Thema Brandschutz

Seminar-Tipp
Brandschutzanforderungen beim Bauen im Bestand und bei Sanierung im laufenden Betrieb
Der Brandschutz im Bestand stellt Architekten, Genehmigungsbehörden und Fachplaner vor besondere Aufgaben. Die meist sensible innerstädtische Lage und die Bausubstanz muss je Objekt einzeln betrachtet und bewertet werden. Eine wesentliche Rolle spielen dabei der Denkmalschutz, die Feuerwiderstandsklassen, Fluchtwege und die Anfahrbarkeit.


Veranstalter: SSB Spezial Seminare Bau GmbH

Brandschutz im Bestand

Brandschutz im Bestand

Die Anforderungen des Brandschutzes im Bestand unterscheiden sich grundsätzlich nicht vom Brandschutz bei Neubauten, da die Landesbauordnungen auch für bestehende Bauwerke gelten. Für Altbauten ist jedoch die Möglichkeit der Ausnahmeregelung vorgesehen.

Anders als bei Neubauten hat der Planer bei bestehenden Gebäuden ein möglicherweise schwer nachvollziehbares Brandschutzkonzept zu berücksichtigen und der Ausführende muss mit Bauteilen und Konstruktionen arbeiten, an die er neue Bauteile ohne unmittelbaren Anwendbarkeitsnachweis anschließen muss. An dieser Stelle werden daher Probleme angesprochen, die bei Bestandsbauten über die üblichen Regeln hinaus beachtet werden sollten.

Bestandsschutz und seine rechtliche Bewertung

Der Begriff Bestandsschutz ist nur ein Teilaspekt in der breiten Palette des Brandschutzes im Bestand. Um ihn in konkrete Planungen für bestehende Bauwerke umzusetzen, sind vertiefte Kenntnisse über die rechtliche Bewertung des Begriffes nötig. Unabhängig vom Bestandsschutz müssen in bestehenden Bauwerken zunächst grundsätzlich die Risiken für Personen und Baukonstruktionen ermittelt sowie sinnvolle Maßnahmen zur Beherrschung der Risiken erarbeitet werden. Zudem müssen die gesetzlichen Grundlagen ingenieurmäßig interpretiert werden, da sowohl das öffentliche Recht (z. B. Bauordnung) als auch das Zivilrecht auf bestehende Bauwerke mit sehr "offenen" Anforderungen eingehen. Diese Aspekte werden im Folgenden analysiert.

Die Problematik liegt darin, dass bestehende Bauwerke sowohl in ihrer Grundstruktur als auch in ihren baulichen und anlagentechnischen Details häufig nicht den Vorgaben der heutigen bauaufsichtlichen Gesetzgebung entsprechen. Außerdem entsprechen sie nicht den anerkannten Regeln der Technik und möglichen Sicherheitsaspekten, die von der Verkehrssicherung in modernen Bauwerken unterstellt werden. Ob und ggf. wie sie brandschutztechnisch "nachgerüstet" werden müssen, hängt von einer Vielzahl von Parametern ab, die bei der Planung von Sanierungsmaßnahmen im Bestand und ggf. auch bei der Überprüfung von Bauwerken sorgfältig untersucht werden müssen.

Bestandsanalyse, Risikoabschätzung und gesetzlichen Anforderungen

Voraussetzung für eine optimale Bewertung und Planung in bestehenden Bauwerken ist daher zunächst eine detaillierte Bestandsanalyse, die auch nichtauszuschließende Planungsfehler der Vergangenheit erkennen lässt. Auf der Basis dieser Analyse, einer Risikoabschätzung und der gesetzlichen Anforderungen lässt sich ein Konzept erarbeiten, das die brandschutztechnischen Schutzziele auch unter Berücksichtigung des Bestandsschutzes und ggf. des Denkmalschutzes abdecken kann. Dabei sollte die gesamte Palette von Brandschutzmaßnahmen - bauliche, anlagentechnische und betriebliche - eingesetzt werden, um mögliche Risiken bzw. Abweichungen von Standardanforderungen kompensieren zu können.

Gerade bei Bauwerken im Bestand hat sich gezeigt, dass die Umsetzung dieses Konzeptes einer fachkundigen Begleitung bedarf, da die Anpassung neuartiger Bauprodukte und Bauarten an alte Strukturen bzw. der Einsatz neuer Technologien Risiken in sich birgt, die im Allgemeinen nicht sofort erkannt werden. Der Einsatz verschiedener Brandschutzgewerke muss koordiniert werden, damit an allen Schnittstellen (z. B. Trockenbau, Lüftung, Technische Gebäudeausrüstung) ein optimaler Brandschutz gewährleistet werden kann.

(Auszüge aus Kap. 13.2, Brandschutzatlas, von Prof. Dr.-Ing. Jürgen Wesche, Dipl.-Ing. Christiane Stranghöner)

Neben der Bewertung der Gebäudestrukturen und Komponenten (Bauwerksanalyse) zeigen weitere Fachbeiträge in BauenimBestand24.de Nachrüstmöglichkeiten in Verbindung mit Kompensationsmaßnahmen auf, um alte Gebäude an die heutige "Brandschutzpraxis" anzupassen.

 
 Thema des Monats

Thema des Monats: Bauwerksdiagnostik

Bauwerksdiagnostik
Die Beiträge zum Thema:

Feuchtemessverfahren

Mobiler Mikrowellenscanner

Luftdichtheitsmessung

Zerstörungsfreie Radaruntersuchung

Rechtstipp:
Altbausanierung unmöglich: Vergütung des Architekten

Hier können Sie sich ausführlich zum Thema Bauwerksdiagnostik informieren.

 
  Fachbuch - Empfehlung


Einrichtungen zur Rauch- und Wärmefreihaltung - Praxis für Architekten, Planer und Fachfirmen

Die 4. Auflage des Fachbuches berücksichtigt die neu herausgegebenen Regelwerke für die Auslegung und den Betrieb der Einrichtungen zur Rauch- und Wärmefreihaltung.

Einrichtungen zur Rauch- und Wärmefreihaltung - Praxis für Architekten, Planer und Fachfirmen
Quenzel, Karl-Heinz; 4. Auflage 2009





Brandschutzatlas - DVD und Ordnerwerk

Der Brandschutzatlas ist die Arbeitshilfe zur Problemlösung des vorbeugenden Brandschutzes. Weitere Informationen zum Brandschutzatlas finden Sie auf www.feuertrutz.de.

 
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